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Psychoanalyse in anderen Studiengängen

Psychoanalyse kann als Wahlpflichtfach und Zusatzfach auch in anderen Studiengängen studiert werden.

1. Im Diplom-Studiengang Erziehungswissenschaften

Psychoanalyse kann gemäß § 19 Abs. 4 Satz 2 der Diplomprüfungsordnung des Studiengangs Erziehungswissenschaften vom 16.10.1993 als Wahlpflichtfach studiert werden. Das Wahlpflichtfach ist im ersten Semester nach der Vorprüfung beim Prüfungsamt der Erziehungswissenschaften anzumelden. Das Studium umfasst 8 Semesterwochenstunden und ist Bestandteil des Hauptstudiums. Im Diplomzeugnis wird das Wahlpflichtfach Psychoanalyse mit der erreichten Prüfungsnote ausgewiesen, die mit einfacher Gewichtung in die Gesamtnote eingeht. Voraussetzung ist hier der Erwerb eines Leistungsnachweises im Fach Psychoanalyse. In der halbstündigen Abschlussprüfung werden Grundkenntnisse im Fach Psychoanalyse und eingehendere Kenntnisse in einem spezifischen psychoanalytischen Bereich verlangt. Das spezifische Prüfungsthema wird mit dem Prüfer/der Prüferin vorher abgesprochen. Grundsätzlich besteht für Studierende der Erziehungswissenschaften auch die Möglichkeit, Psychoanalyse als Zusatzfach zu studieren.
Nach der alten Prüfungsordnung konnten Studierende der Erziehungswissenschaften während ihres Studiums im Nebenfach Psychologie nach freier Wahl auch Lehrveranstaltungen des Arbeitsbereichs Psychoanalyse besuchen und sich dementsprechend bei Professoren/innen des Arbeitsbereichs Psychoanalyse im Nebenfach Psychologie prüfen lassen. Mit Beschluss vom 16.03.2001 hat der Fachbereich Erziehungswissenschaften mittlerweile dem Begehren des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften entsprochen, dass das Nebenfach Psychologie nunmehr im Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie angeboten, studiert und geprüft wird. Für Studierende der Erziehungswissenschaften, die ihr Studium des Nebenfachs Psychologie noch nach der bisherigen Regelung begonnen haben, gilt dieser Beschluss noch nicht. Sie können ihr Studium der Psychologie auch nach der alten Regelung beenden. Im Zweifelsfall sollten Sie sich im Prüfungsamt des Fachbereichs Erziehungswissenschaften erkundigen, welche der beiden Regelungen für Sie jeweils gilt.
Für Studierende, die sich noch nach der alten Regelung im Arbeitsbereich Psychoanalyse im Nebenfach Psychologie prüfen lassen wollen, gilt nach wie vor die Forderung von zwei Scheinen im Fach Psychoanalyse und die Empfehlung des Besuchs der Vorlesung in Pädagogischer Psychologie, um sich auch auf diesem Gebiet das notwendige Wissen anzueignen. Diese Regelung weicht von der Prüfungsordnung des Fachbereichs Erziehungswissenschaften ab, in der für das Nebenfach Psychologie nur ein Schein gefordert wird. Für eine Prüfung im Nebenfach Psychologie am Arbeitsbereich Psychoanalyse gelten jedoch die dort gestellten Anforderungen.

2. In den Diplom-Studiengängen Soziologie / Politologie
In den Diplomstudiengängen Soziologie und Politologie kann Psychoanalyse im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Sozialpsychologie” oder als eigenständiges Wahlpflichtfach im Hauptstudium studiert werden.

2.1 Wahlpflichtfach „Sozialpsychologie“
In den Diplomstudiengängen Soziologie und Politologie können nach der Prüfungsordnung vom 4. Dezember 1995 im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Sozialpsychologie” am Arbeitsbereich Psychoanalyse Lehrveranstaltungen besucht und Leistungsnachweise erworben werden, sofern diese Veranstaltungen sich mit für die Sozialpsychologie relevanten Themen befassen. Während des Grundstudiums können Studierende alle drei im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Sozialpsychologie” geforderten Leistungsnachweise am Arbeitsbereich Psychoanalyse erwerben. Diese Leistungsnachweise gelten als studienbegleitende Prüfungen für das Vordiplom. Im Hauptstudium muss als Voraussetzung für die Zulassung zur Diplomprüfung ein weiterer Leistungsnachweis erbracht werden. Mindestens ein Leistungsnachweis sollte bei dem Hochschullehrer/der Hochschullehrerin erworben werden, bei dem/der die Prüfung abgelegt wird. Die Diplomprüfung im Wahlpflichtfach „Sozialpsychologie“ kann am Arbeitsbereich Psychoanalyse entweder als 4-stündige Klausur oder als 30-minütige mündliche Prüfung bei dem/der gewählten Prüfer/in abgelegt werden.

2.2 Wahpflichtlfach Psychoanalyse
Im Hauptstudium kann Psychoanalyse gemäß § 22 Abs. 3 der Prüfungsordnung für Soziologie und Politologie als zweites oder drittes Wahlpflichtfach gewählt und beim Prüfungsamt für Soziologie und Politologie formlos beantragt werden. Studierende des Wahlpflichtfachs Psychoanalyse müssen einen Leistungsnachweis erwerben. Empfehlenswert ist der Besuch einer Vorlesung oder eines Seminars, das in die Grundbegriffe der Psychoanalyse einführt. Der Leistungsnachweis sollte in einem Seminar zur Vertiefung dieser Grundkenntnisse und zur Einführung in ein psychoanalytisches Spezialgebiet erworben werden. Der Leistungsnachweis sollte, wenn möglich, bei dem Professor/der Professorin, bei dem/der auch die Prüfung abgelegt wird, erworben werden. Die Prüfung besteht wahlweise aus einer 4-stündigen Klausur oder einer 30-minütigen mündlichen Prüfung bei einem/einer der Professoren/innen des Arbeitsbereichs Psychoanalyse.

3. Andere Studiengänge
Studierende anderer Studiengänge können entsprechend den Vorschriften der für das jeweilige Hauptfach geltenden Prüfungsordnung und nach den Regelungen des Arbeitsbereichs Psychoanalyse für Nebenfachstudenten ihr Nebenfachstudium am Arbeitsbereich Psychoanalyse durchführen. Mindestens einer der Leistungsnachweise sollte bei dem Professor/der Professorin erfolgen, bei dem/der auch die Prüfung abgelegt wird. Auch hier gilt die Einschränkung, dass die Professoren/innen des Arbeitsbereichs Psychoanalyse die Prüfung nur nach Maßgabe jeweils freier Kapazitäten übernehmen können. Eine möglichst frühzeitige Anmeldung wird deshalb dringend empfohlen.

 

geändert am 11. August 2011  E-Mail: Webmasterpsychoanalyse@psych.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 11. August 2011, 08:09
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