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Willkommen auf der
Homepage von
Prof. Dr. Tilmann Haberma
s

Beurlaubt WS 2011/12 und SS 2012 (bis 31.5.2012):
Theodor Heuss-Gastprofessor an der
New School for Social Research,
New York

Vertretung der Professur:
Dr. Susanne Döll-Hentschker


Biographisches

Curriculum Vitae, English


Studium der Psychologie in Hamburg und Heidelberg.
Diplom der Psychologie 1984 Heidelberg
Promotion 1988 Heidelberg
Habilitation 1995 Heidelberg
1984-1986 Assistenz an Psychosomatischer Uniklinik Heidelberg
1987-1999 wiss. Mitarbeiter und Hochschulassistent an der FU Berlin, Medizinische Psychologie, ab 2000 Charité Berlin
1995-2001 Privatdozent Psychologisches Institut Heidelberg
1995-1996 Lehrstuhlvertretung Klinische Psychologie Universität Potsdam
1998-1999 wiss. Mitarbeiter MPI für Bildungsforschung Berlin,.
Psychoanalytiker (DGPT, DPV, IPA)
Seit 2002 Professor für Psychoanalyse

  • Editorial Board History of Psychiatry seit 2003
  • Sachverständiger am Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen, Mainz, Staatsprüfung für Psychologische Psychotherapeuten seit 2004
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Sigmund Freud Instituts Frankfurt seit 2005

 

Forschungskooperationen

  • Co-operation with Dorthe Berntsen and colleagues at the "Center on Autobiographical Memory Research", Center of Excellence, Danish National Research Foundation, University of Arhus, 2010-2015.
  • Sekundärauswertung erzählter Lebensgeschichten Depressiver und von Anorektikerinnen mit Karyn Doba und Jean-Louis Nandrino, Université Lille 3.
  • Kooperation "Development of narrative identity in monologue and dialoque" mit Prof. Robyn Fivush, Emory, University, Atlanta, 2008-2010, gefördert durch die Alexander von Humboldt Stiftung.
  • Kooperation mit Judith Glück (Klagenfurt) und Ursula Staudinger (Jacobs Universität Bremen) zu autobiographischem Erinnern und Urteilen.
  • Sprachanalytische Sekundärauswertung von Adult Attachment Interviews, die von Prof. Gabriele Gloger-Tippelt erhoben wurden.
  • Kooperation mit Harald Welzer (Kulturwissenschaftliches Essen) im Projekt „Autobiographisches Erinnern über die Lebensspanne“, geleitet von Verena Diel, mitgefördert durch die Lotte Köhler Stiftung.

 

Forschungsschwerpunkte

Meine bisherigen Forschungen liegen im Schnittgebiet zwischen psychoanalytischen Interessen (an der ubw Dynamik psychischer Störungen, Übergangsobjekten, der Genese psychischer Störungen, Erinnern und Identität) und psychologischen Fragestellungen und Forschungsmethoden. Die nicht unproblematische Beziehung zwischen Psychoanalyse und Psychologie habe ich an einem historischen (Gegen-)Beispiel rekonstruiert:

Habermas, T. (2001). Eine nicht ganz zufällige Begegnung: Feldtheorie Kurt Lewins und Psychoanalyse Siegfried Bernfelds im Berlin der späten 20er Jahre. Zeitschrift für Psychologie, 209, 416-431.

 

Die beiden aktuellen Forschungsschwerpunkte sind:

 

 

Ältere Schwerpunkte:

 

Entwicklungspsychopathologie

Die Entwicklungspsychopathologie studiert die Entwicklungsbedingungen psychischer Störungen, ihrer Form und Häufigkeit aus einer entwicklungspsychologischen Perspektive. Beispielsweise treten Essstörungen und Substanzenmissbrauch erstmals und (meist) am häufigsten im Jugendalter auf, was mit alterstypischen Entwicklungen zu erklären versucht wird.

Persönliche Objekte

Als persönliche Objekte werden geliebte Gegenstände Erwachsener bezeichnet. Persönliche Objekte spielen eine wichtige Rolle im Prozess der Identitätsbildung im Rahmen der Beziehung zu signifikanten Anderen. Persönliche Objekte unterscheiden sich zwar von Übergangsobjekten von Kleinkindern, stellen aber zugleich eine funktionelle Kontinuität dar. Untersucht wurde ihre Funktionen longitudinal am Übergang zum Studium.

Essstörungen

Zu den modernen Essstörungen gehören die Magersucht und die Bulimie. Sie treten beide erstmals in der Adoleszenz und überwiegend bei Frauen auf. Zugleich sind sie historisch neue Symptombilder.

Untersuchte Fragestellungen sind:

  • Psychodynamik der Bulimie
  • Entwicklung der sozialen Kognition in magersüchtigen Jugendlichen
  • Geschlechtsrollenorientierung bei Frauen mit Bulimie
  • Geschichte der Essstörungen
  • Kulturelle Bedingungen moderner Essstörungen

 

geändert am 27. Oktober 2011  E-Mail: psychoanalyse@psych.uni-frankfurt.detilmann.habermas@psych.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 27. Oktober 2011, 11:16
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb05/psychologie/abteilungen_und_bereiche/psychoanalyse/Personen/habermas/index.html